Ein neuer Instagram-Kanal des WDR sammelt Retro-Content für die Generation „Diddl-Maus“. Was hat das mit dem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag zu tun?
Erstreitet die Gewerkschaft mehr Geld für die Belegschaft, steigt auch das ohnehin üppige Gehalt der Top-Manager. Andere ARD-Sender haben ähnliche Regeln. Im WDR regt sich nun Unmut darüber. Und die Verwaltungsdirektorin fürchtet offenbar, dass WDR-Führungskräfte irgendwann mal zu wenig verdienen könnten.
Paternalismus statt Evidenz: Das Wissensmagazin des WDR fordert in seinen Social-Media-Kanälen immer wieder zu Lockdowns im Kampf gegen Corona auf - auch mit Modellierungen, deren Datenlage eher zweifelhaft ist.
Ausgerechnet im Vorfeld des großen Themenabends zu Rassismus hat der WDR drei Teilnehmerinnen verprellt. Sie trauten der Sendung nicht zu, systematischen Rassismus ernsthaft zum Thema zu machen, fühlten sich als Alibi-Vertreterinnen benutzt und sahen sich teilweise über den geplanten Ablauf getäuscht.
Der Zentralrat der Sinti und Roma kritisiert die Sendung "Die letzte Instanz", zwei Gäste und der Moderator bitten um Entschuldigung - und der WDR? Der schickt statt Antworten lieber den Link zu einem selbstgeführten PR-Interview mit der eigenen Unterhaltungschefin. Dabei weiß der Sender eigentlich, wie besseres Fernsehen geht.
Mitte September schreibt WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass er "ratlos" sei, weil zwei seiner Bekannten die Corona-Berichterstattung kritisierten – was Schönenborn nicht nachvollziehen konnte. Wir dokumentieren die Schreiben und haben bei Schönenborn nachgefragt, wie er die Berichterstattung heute bewertet.
Der WDR ließ Bürger*innen zur Pandemie diskutieren, live gesendet aus einer Halle in Lindlar. Im Verlauf bekam die Diskussion eine bemerkenswerte Schieflage, Moderatorin Böttinger wirkte zuweilen hilflos. Wie kam diese Runde überhaupt zustande?
Jeden Morgen stellen Kinder im WDR-Programm der "Maus" Fragen. Sie ist der gestaltgewordene öffentlich-rechtliche Bildungsauftrag. Und deswegen haben wir dem WDR auch mal eine Frage gestellt: Warum wird mit der Maus für Tiefkühl-Fertiggerichte geworben?
Der WDR-Intendant analysiert die Eskalation der Gewalt in den USA - nicht in seinem Sender, sondern in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung. Warum macht er das? Hält er das für ein seriöses Umfeld? Wir haben beim Sender nachgefragt.
Ein Konzept von "ARD aktuell" sieht vor, in jeder Woche aus verschiedenen Perspektiven aus einer Region über ein Thema zu berichten. Dafür sollen die "Tagesthemen" um fünf Minuten verlängert werden. Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow dringt auf eine schnelle Umsetzung.