Wenn sich Gewerkschaften und WDR am Dienstag zur achten Verhandlungsrunde über einen neuen Honorar-Rahmen für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen, dann wird das von einem 48-stündigen Warnstreik begleitet.
Gestrichene Nachrichten, ausgefallene "Lokalzeit"-Ausgaben und eine minimalistische "Aktuelle Stunde" auf dem Flur: Früher als geplant hat der Warnstreik beim WDR begonnen - mit Auswirkungen auf das Programm.
Die Streiks beim WDR führen zu Ausfällen von Sendungen. "Hier und heute" und die "Servicezeit" können nicht umgesetzt werden. Nur eingeschränkt geht die "Lokalzeit" auf Sendung.
Vor dem Hintergrund der Tarifverhandlungen hat der DJV an diesem Dienstag zum Warnstreik beim WDR aufgerufen. Im Zuge dessen konnte das Magazin "Live nach Neun" nicht wie geplant gesendet werden.
"Live nach Neun" aus der Konserve und Einschränkungen im Radio: Ein 24-stündiger Warnstreik beim WDR hatte schon sicht- und hörbare Auswirkungen aufs Programm. Hintergrund ist die anstehende Tarifrunde.