Lange hat es gedauert, jetzt haben sich der WDR auf der einen sowie DJV und verdi auf der anderen Seite im Streit um einen neuen Honorarrahmenvertrag für Freie in den wesentlichen Punkten geeinigt. Das wird zu weitreichenden Veränderungen führen, nicht zuletzt in der regionalen Berichterstattung...
Erneut ein Streik bei den Öffentlich-Rechtlichen: Verschiedene Gewerkschaften haben zu einem Streik beim WDR und im NDR aufgerufen. Und auch beim Bayerischen Rundfunk stehen die Zeichen auf Sturm.
„Der WDR will die Beschäftigten von der Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst der Länder abkoppeln. Darüber hinaus sind die Kolleginnen und Kollegen unzufrieden mit den Vorstellungen des WDR zu einem neuen Honorarrahmen“
Gestrichene Nachrichten, ausgefallene "Lokalzeit"-Ausgaben und eine minimalistische "Aktuelle Stunde" auf dem Flur: Früher als geplant hat der Warnstreik beim WDR begonnen - mit Auswirkungen auf das Programm.
Am Mittwoch wird es beim WDR erneut an allen Standorten und in allen Redaktionen zu Warnstreiks kommen. Die Fronten sind verhärtet: Der DJV spricht vom "schlechtesten Angebot aller Zeiten".
Die Streiks beim WDR führen zu Ausfällen von Sendungen. "Hier und heute" und die "Servicezeit" können nicht umgesetzt werden. Nur eingeschränkt geht die "Lokalzeit" auf Sendung.
Vor dem Hintergrund der Tarifverhandlungen hat der DJV an diesem Dienstag zum Warnstreik beim WDR aufgerufen. Im Zuge dessen konnte das Magazin "Live nach Neun" nicht wie geplant gesendet werden.
"Mit der Fachgruppe Medien und dem VS NRW sind ausgewiesene Fachleute im Rundfunkrat vertreten. Sie decken in Bezug auf die gesetzlichen Aufgaben des WDR Rundfunkrates unterschiedliche Themenbereiche ab, die für die Aufsicht unerlässlich sind."