Der SWR, zuständig für die ARD-Mediathek, lud kürzlich nach Hamburg, um ihr Digitalkonzept im Kampf mit Streamingdiensten vorzustellen – und zeigte sich dort kampfeslustig.
Unter dem Namen "FabFiction" haben NDR, SWR und WDR eine gemeinsame Initiative für die internationale Koproduktion von High-End-Serien insbesondere für die ARD-Mediathek gegründet.
Mit neuem Fokus auf der Mediathek fordert Jörg Schönenborn, WDR-Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung - im großen DWDL-Interview ein Umdenken, um mit weniger mehr zu erreichen: “Wir müssen aufräumen, weil Menge kein Qualitätskriterium ist."
BR, HR, MDR, RBB, SWR und WDR bündeln ihre Kräfte im Bereich "Lernen" und starten in der ARD-Mediathek eine entsprechende Themenwelt. Die soll sich auch an Schülerinnen und Schüler richten.
Seit acht Jahren ist Tom Buhrow Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Im epd-Interview mit Diemut Roether betont der aktuelle ARD-Vorsitzende die Bedeutung der Mediathek, die mehr als die Verlängerung für das lineare Programm sei. Das Internet sei kein Abstellgleis, sondern die Zukunft, sagt der 62-Jährige.
WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn hat sich für eine schnelle technische Weiterentwicklung stark gemacht. Es brauche einen "vielfaltsgetriebenen Algorithmus".
Aus der Politik gibt es bereits Rufe nach einer gemeinsamen Mediathek von ARD und ZDF, auch ARD-Vorsitzender Tom Buhrow befürwortet das. ZDF-Intendant Thomas Bellut hat dem Projekt nun aber eine Absage erteilt.
Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow hat kürzlich in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ein „Zukunftsbild“ für die ARD gefordert (epd 12/21). Die Kennzahlen aus der Medienforschung würden darauf hinweisen, "dass Menschen im Jahr 2030 Medien vor allem auf Abruf nutzen", schrieb er.
Tom Buhrow hat in einem Gastbeitrag der "FAZ" seine Gedanken für die ARD in zehn Jahren aufgeschrieben. So erwartet er weniger Spartenkanäle und eine öffentlich-rechtliche Mediathek. Außerdem macht er Vorschläge zum Rundfunkbeitrag.
Im Rahmen des Filmkongress NRW sprachen Florian Hager, Channel-Manager der ARD-Mediathek, WDR-Fernsehfilmchef Alexander Bickel und TVNow-Co-Geschäftsführer Henning Tewes über ihre Online-Strategien.
Ab 30. November 2020 ist es so weit: Alle Videoangebote des WDR werden unter dem Dach der ARD Mediathek gebündelt. Auch das Webangebot für Video-on-Demand (VoD) zieht nun um.
Anders als andere ARD-Sender hat der WDR bislang noch eine eigene Mediathek betrieben, damit ist bald aber Schluss. Künftig werden die entsprechenden Inhalte in der ARD-Mediathek zu finden sein.