Georg Restle gibt Redaktionsleitung und Moderation des ARD-Politmagazins "Monitor" ab - nach 14 Jahren. Seine letzte Sendung präsentiert er noch in diesem Monat. Danach wird es den Journalisten noch einmal ins Ausland ziehen.
Noch vor zwei Jahren wollte er WDR-Intendant werden, nun hört Jörg Schönenborn als Programmdirektor auf. Der ARD bleibt der Journalist gleichwohl treu - mit deutlich mehr TV-Präsenz. Künftig gehört er dem Moderations-Team der "Tagesthemen" an.
Die Kölner Oper ist ein Mahnmal, wie eine Sanierung finanziell und zeitlich völlig aus dem Ruder laufen kann. 300 Meter weiter steht das WDR-Filmhaus - und auch dort geht die unendliche Geschichte in die erneute Verlängerung.
Die stellvertretende WDR-Chefredakteurin Susanne Schwarzbach wird neue Chefredakteurin des Deutschlandfunks. Unter ihrer Leitung wurden die Nachrichtenangebote im WDR-Hörfunk stärker an der Nutzerperspektive ausgerichtet.
Der Rundfunkstaatsvertrag kann kommen: Auch der Brandenburger Landtag hat sich mehrheitlich für die Reform von ARD und ZDF ausgesprochen - durch Stimmen der CDU-Opposition. Ziel ist unter anderem eine Verschlankung der öffentlich-rechtlichen Sender.
Der WDR trauert um Jürgen Thebrath. Der ehemalige Fernseh-Chefredakteur ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Über 30 Jahre lang war er für den WDR tätig, darunter lange als Korrespondent. Den Grimme-Preis gewann er gleich zweimal.
Elf "Lokalzeit"-Ausgaben bietet der WDR parallel an - eine Live-Untertitelung war bislang nicht möglich. Neuerdings ist das anders: Durch den Einsatz von KI lann der WDR seit Kurzem im Web ein entsprechendes Angebot liefern. Noch ist es aber nicht perfekt.
Lange hat es gedauert, jetzt haben sich der WDR auf der einen sowie DJV und verdi auf der anderen Seite im Streit um einen neuen Honorarrahmenvertrag für Freie in den wesentlichen Punkten geeinigt. Das wird zu weitreichenden Veränderungen führen, nicht zuletzt in der regionalen Berichterstattung...
Mit Funkhausorchester im Großen Sendesaal: Zur "Staffelübergabe" von Tom Buhrow zu Katrin Vernau hatte der WDR am Montag groß aufgefahren. Die neue Intendantin betonte, wo sie ihre Schwerpunkte sieht und bekam einen gut gefüllten Rucksack mit auf den Weg.
Die "Sportschau" ist traditionell beim WDR angesiedelt, doch ab sofort soll der Sender innerhalb der ARD eine noch größere Rolle im Sport einnehmen. Zur Handball-WM startet in Köln nun der zentrale "SportHub". Wie damit künftig Geld gespart werden soll.
Zahlreiche Serien-Projekte, die Alexander Bickel angeschoben hat, gehen 2025 an den Start. Welche Rolle spielen da noch klassische Einzelstücke? Ein Gespräch mit dem WDR-Fictionchef über Partnerschaften, neue Stoffe und die Zukunft von "Mord mit Aussicht".
Die neue WDR-Intendantin Katrin Vernau hat in einem Interview ein Fragezeichen hinter dem Verbleib von Phoenix gestellt. "Grundsätzlich ist sowieso nie irgendwas unantastbar", sagte sie. Die Inhalte des Senders seien aber "absolut essenziell".
Einsparungen durch Zusammenarbeit: Die ARD strahlt ihre dritten Programm künftig nur noch von zwei zentralen Standorten aus. Unterdessen stehen die nächsten Radio-Gemeinschaftsstrecken unmittelbar vor dem Start
Sabine Scholt, die derzeit noch die Programmgruppe Zeitgeschehen, Europa und Ausland beim WDR leitet, wechselt als Korrespondentin fürs "ARD-Morgenmagazin" nach Berlin.
Eigentlich hatte der WDR 2023 mit einem Minus von 58 Millionen Euro gerechnet, heraus kam nun aber ein Überschuss von 150 Millionen Euro. Der Grund seien "positive Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt".
Weil der RBB gegen den seit Jahresbeginn geltenden Rundfunkstaatsvertrag Verfassungsbeschwerde einlegt, schlägt die SPD in Brandenburg nun andere Töne an. Fraktionschef Daniel Keller spricht von einem möglichen Ausstiegs des Bundesland aus der Anstalt.
Wenige Tage nach der Ausgabe zum 50-jährigen Jubiläum von "3nach9" hat der WDR angekündigt, die Talkshow von Radio Bremen ab 2025 in seinem Programm übernehmen zu wollen. An der Dosis des "Kölner Treffs" soll sich aber nichts ändern.
Seit Monaten werden zahlreiche ARD-Anstalten immer wieder bestreikt. Nun gibt es zumindest beim SWR eine Einigung im Tarifstreit. Beide Seiten hätten sich "erheblich aufeinander zu bewegen müssen", räumte Verwaltungsdirektor Jan Büttner ein.
Elf Monate nach Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrags will der RBB Verfassungsbeschwerde einlegen. Der öffentlich-rechtliche Sender sieht durch mehrere Regelungen die Rundfunkfreiheit gefährdet.
Der als Bremer Fernseh- und Digitalpreis neu ausgerichtete Bremer Fernsehpreis ist vergeben worden. Über Auszeichnungen freuen konnten sich NDR, WDR, RBB, SWR und Radio Bremen. In der Investigativ-Kategorie gab es gleich zwei Gewinner.