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  2. Kai Rüsberg

Beiträge von Kai Rüsberg

  • Audio-Technik für Live Smartphone Interviews/MuPro

    • Kai Rüsberg
    • 3. April 2020 um 19:00

    Ein Kollege war mit der Aufnahmequalität seiner Stimme nicht zufrieden.

    Er nutzt das Diktiergerät Olympus LS-11 und ein Rode Kondensator-Handmikrofon M3. Tatsächlich war die Stimme in den Höhen und Bässen etwas mau, aber vor allem rauschte es.

    Dann hat er einfach die eingebauten Mikro-Kapseln genutzt und sowohl das Rauschen war weitgehend weg, als auch die Bandbreite deutlich größer. Nun war bei der gleichen Stimme der Bereich von 8 bis 11 kHz deutlich angehoben, wo vorher fast nichts war, als auch der Bereich unter 100 Hz. Somit machten die eingebauten Mikros deutlich bessere Aufnahmen.

    Hier die internen Mikros: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Audio-Technik für Live Smartphone Interviews/MuPro

    • Kai Rüsberg
    • 2. April 2020 um 09:37
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Sennheiser in-ear-Kopfhörer 3D-Ambeo im MuPro-Gebrauch mit dem Smartphone?
    https://de-de.sennheiser.com/in-ear-kopfhoe…o-smart-headset

    Antwort: ich kenne diese Kopfhörer und habe sie ein paar Mal benutzt. Allerdings für 360° Produktionen. Da geben Sie ein tolles Kunstkopfähnliches Soundambiente gut wieder.

    Für reine Interviewaufnahmen oder Eigenaufnahmen ohne gewünschte Atmo würde ich sie mir nicht anschaffen, da sie nicht richtbar sind und recht weit vom Interviewpartner entfernt sind, somit sich die Töne um einen herum kaum kontrollieren lassen. Dafür sind sie schlicht nicht gemacht.

    Es gibt von Sennheiser auch ein speziallisiertes Smartphone-Mikro mit einem Apogee-Wandler, aber das kostet 500 Euro. Außerdem ist alles von Sennheiser nur für iOs verwendbar.

  • Audio-Technik für Live Smartphone Interviews/MuPro

    • Kai Rüsberg
    • 1. April 2020 um 10:32

    Eine Kollegin nutzt das Sennheiser PC 360 Headset mit Noisecancelling live am Android und hat gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mal den Frequenzgang (nach Sendung, als MP3) "analysiert".

    Urteil: Erstaunlich große Bandbreite und viel Baß für eine Frauenstimme. Höhen bis 11 kHz.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Audio-Technik für Live Smartphone Interviews/MuPro

    • Kai Rüsberg
    • 1. April 2020 um 10:29

    Welche Technik eignet sich für Smartphones, um damit live auf Sendung zu gehen

    ...oder Interviews aus der Ferne zu machen?

    Lasst uns hier Vorschläge und Eure Erfahrungen sammeln.

    Ich habe dazu in einem Blogeintrag 10 Tipps gesammelt, die ihr auch Interviewpartnern senden könnt, die wissen wollen, was sie machen sollen. https://ruhrnalist.de/2018/03/08/1398/

  • Ausfallregelungen der Sender: RBB

    • Kai Rüsberg
    • 24. März 2020 um 10:02

    Geschäftsleitung des rbb: Leistungen für Freie

    1. Für alle fest vereinbarten bzw. disponierten Dienste, die coronabedingt abgesagt werden, gibt es 100% Ausfallhonorar. 

    2. Freie, die nicht oder nur zum Teil über Dienstpläne eingesetzt werden, erhalten mindestens 80 Prozent ihres Durchschnittseinkommens der letzten 12 Monate (1.3.2019 - 29.2.2020), unabhängig von ihrer konkreten Beauftragung. Dafür müssen sie sich dann an bestimmten Tagen für Einsätze bereit halten.

    3. Bestandsgeschützte Freie erhalten jeden Monat Honorar für ein Zwölftel ihrer für das Kalenderjahr garantierten Einsatzangebote - unabhängig davon, ob sie eingesetzt werden oder nicht. Sie geben wie gewohnt ihre Verfügbarkeiten an und halten sich an den disponierten Tagen einsatzbereit. 

    4. Kolleg*innen, die krank bzw. in Quarantäne sind oder vom rbb wegen eines besonderen Ansteckungsrisikos nach Hause geschickt werden, erhalten die üblichen Leistungen im Kankheitsfall. 

    5. Für freie Mitarbeiter*innen ohne arbeitnehmerähnlichen Status werden Einzelfallprüfungen und ggf. Honorarvorschüsse auf später zu erbringende Leistungen angeboten. 

    Die Regelungen im Wortlaut, die vorerst bis Anfang Mai gelten sollen.

  • WEB-RTC für Live-Schalten und Interviews /Aufruf zur Entwicklung einer Endanwendung

    • Kai Rüsberg
    • 23. März 2020 um 09:51
    Zitat

    der Kollege antwortete:

    der Nextcloud _Server_ braucht das Talk Plugin. Der Zugriff erfolgt dann über einen WebRTC fähigen Browser oder Android / iOS app.


    Damit beginnen in der Praxis die Schwierigkeiten. 1) Müsste der Interviewpartner Zugang zum App-Store und zusätzlich Internetverbindung haben 2) braucht er dafür die Berechtigung auf Dienstgeräten etwas zu installieren und 3) muss er das erstmal technisch hinbekommen. 4) Muss er sich auf all das einlassen wollen.

    In der Praxis ist das nicht gegeben.

  • WEB-RTC für Live-Schalten und Interviews /Aufruf zur Entwicklung einer Endanwendung

    • Kai Rüsberg
    • 23. März 2020 um 09:37

    Vorschlag von einem Kollegen:

    Zitat

    Das gibt es schon und ist relativ einfach zu bekommen. Man braucht einen Nextcloud-Server (z.b. von einem dieser Anbieter mieten https://github.com/nextcloud/providers/blob/master/README.md) oder selber installieren wenn man Webspace hat.

    Dann das "Nextcloud Talk" Plugin installieren. Fertig.

    https://www.btactic.com/how-to-use-tal…tcloud/?lang=en

    Das Problem ist dann aber, dass der Interviewpartner auch das Plug-In braucht, oder? Und kann er das auch auf dem Smartphone installieren? Bekommt er das technisch hin, das Plug-In zu finden und zu installieren?

  • WEB-RTC für Live-Schalten und Interviews /Aufruf zur Entwicklung einer Endanwendung

    • Kai Rüsberg
    • 23. März 2020 um 09:31

    Das ist gut zu wissen. Hast Du das aus ARD-Kreisen oder vom Hersteller?

    Das Problem bliebe aber, dass die MuPro ja Lizenzkosten verursacht und deshalb nur an möglichst wenige heraus gegeben wäre. Meine Idealvorstellung wäre, man schafft ein offenes System, das für alle Zugänglich ist. Das könnte man dann ja auch in der Wissenschaft und Weiterbildung, sowie privat nutzen, ohne dass alle die gleichen App brauchen und es wäre vermutlich "datensammelärmer".

  • WEB-RTC für Live-Schalten und Interviews /Aufruf zur Entwicklung einer Endanwendung

    • Kai Rüsberg
    • 23. März 2020 um 08:53

    Ihr habt den Aufruf gelesen. Nun möchte ich wissen, was ihr davon haltet.

    Bitte gebt zu 1 - 4 nur eine Antwort

    und ggfs. noch einen Klick bei Antwort 5): Ich will dabei mitarbeiten im Rahmen meiner Möglichkeiten.

  • WEB-RTC für Live-Schalten und Interviews /Aufruf zur Entwicklung einer Endanwendung

    • Kai Rüsberg
    • 23. März 2020 um 08:45

    WebRTC (Web Real-Time Communication oder „Web-Echtzeitkommunikation“) ist ein offener Standard, der eine Echtzeitkommunikation von Rechner zu Rechner ermöglicht. Im Mai 2010 kaufte Google die Firma Global IP Solutions (GIPS) auf und erwarb damit die Eigentumsrechte an der zugrundeliegenden Technik und veröffentlichte das Referenz-Software-Framework als freie Software. Neben (lizenzkosten-)freier Multimedia-Codecs ist für Audio Opus und für Video der VP8 Codec vorgesehen.

    Das System kann für die direkte Kommunikation von Browser zu Browser eingesetzt werden, so dass damit bei hoher Qualität Gespräche geführt und dann auch als Interviews mitgeschnitten werden können. Theoretisch geht das nicht nur für Audio, sondern auch für Video.

    Ziel: ein einfaches Interview-Tool für alle

    Ziel dieses Aufrufs ist es, mit Hilfe der Community aus Journalisten als Anwender, Technikern, Programmierern (/-innen) einen einfach zu handhabenden Standard aufzubauen, der möglichst ohne Installation oder komplizierte und fehlerträchtige Einstellungen beim externen Interviewpartner ganz einfach genutzt werden kann, um Interviews aus der Ferne zu führen und aufzuzeichnen.

    Bitte, bringt Euch dabei ein, mit dem was ihr könnt.

    Kai Rüsberg

  • Inhalte für Bildungseinrichtungen kostenlos?

    • Kai Rüsberg
    • 3. März 2020 um 21:55

    ARD und ZDF sollen Sendungen mit Bildungsbezug dauerhaft und möglichst unter freier Lizenz online zur Verfügung zu stellen.

    Das fordern der Deutsche Bibliotheksverband, Wikimedia Deutschland und das Bündnis Freie Bildung in einem Offenen Brief an die öffentlich-rechtlichen Sender. Trotz eindeutigen Bildungsauftrags und öffentlicher Finanzierung seien bisher nur wenige öffentlich-rechtliche Produktionen für den Unterricht oder freie Wissensplattformen wie Wikipedia freigegeben, erklärten die drei Organisationen in Berlin. Die Kampagne mit dem Titel "Öffentliches Geld – Öffentliches Gut!" kann bis zum 3. Juli 2020 mitgezeichnet werden.
    Der 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der zum 1. Mai 2019 in Kraft trat, lockerte bereits die Regelungen zur Verweildauer von Sendungen in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen. Erste Pilotprojekte mit frei-lizenzierten Clips gibt es mit der ZDF-Sendung „Terra X“. Ausschnitte zum Thema Klimawandel würden seit Einbindung in Wikipedia im Durchschnitt täglich mehr als 7.000 Mal angesehen, erklärten die Kampagnenpartner.

    :!:Für uns Autoren würde das dann bedeuten, dass wir bei diesen Inhalten zwar für eine deutlich größere Zielgruppe arbeiten, aber nicht besser honoriert werden . Zudem könnten wir unsere Werke nicht mehr an dieser Organisation verkaufen.

    :?:Was meint ihr dazu?

  • Interessante Zahlen zu Mitarbeitern im Radio

    • Kai Rüsberg
    • 28. Februar 2020 um 11:01

    Beim WDR arbeiten knapp 400 Redakteure/innen und 2.500 arbeitnehm.ähnl. Freie.

    Beim DLF in NRW knapp 200 Feste und 600 Freie (bundesw.).

    Beim Lokalfunk NRW je <500 Freie und Feste.

    Zahlen: Mitteilung LandesReg. 2019, Landtags-Drucksache 17/3846

  • Forum oder Mailingliste - oder was?

    • Kai Rüsberg
    • 16. Januar 2020 um 11:49
    Zitat von Rainer Striewski

    Jeder kann aber in seinen Themen einzelne Beiträge / Antworten als "hilfreichste Antwort" kennzeichen (über den Stern unten im jeweiligen Beitrag)

    Stern unten im Beitrag: Das finde ich nicht...

  • Forum oder Mailingliste - oder was?

    • Kai Rüsberg
    • 15. Januar 2020 um 19:10

    Natürlich sind Foren übersichtlicher. Der Knackpunkt ist nur, man muß sie regelmäßig ansurfen. Email kommen von alleine.

    Ein sinnvolles Feature wäre noch, wenn bestimmt, gute Beiträge oben im Forum angeheftet werden könnten. Zum Beispiel Überblicksartikel oder solche, die die Lösung eines Problems beinhalten. Ist das möglich, @Rainer?

    Super wäre auch, wenn ich Nutzer zB mit dem @-Zeichen markieren könnte, so dass sie informiert werden.:P

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